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Christina Schmid
Anfänge und Enden

Blog: 2012

Sonntagskloß im Hals. Vergessen ist die zuckersüße watte­weiche Glück­seligkeit der verschlafenen Morgen­stunden in deiner warmen Nähe. Im gleißenden Tages­licht verengt sie meinen Blick. Ich werde blöde, anhänglich und einfach.
Vergesse mich und merke, wenn ich jetzt nicht rausgehe platze ich. Und ich bleibe und platze. Gehe dann raus, ohne dich. Da fällt mir wieder ein: Vergiss dich nicht. Vergiss mich nicht. Vergiss nicht.
Vergiss es.

Ich habe Angst.
Angst davor dass alles zusammen­bricht.
Mein System.
Eure Hoffnungen.
Online.

Bei mir tut’s.

Aber bei dir?
Und bei denen?