Zum Inhalt

Christina Schmid
Anfänge und Enden

Blog: 2016

Papierquadrate

Papier­quadrate

Heimaturlaub

Heimat­urlaub

Neonzahlen

Neonzahlen

Rohbaukirche

Rohbau­kirche

Doppelgänger

Doppelgänger

Doppel­gänger

Lilabeeren

Lilabeeren

Nachtschatten

Nacht­schatten

Blättermeer

Blättermeer

Blättermeer

Traum in weiß

Im Traum hänge ich meinen weißen Pullover zurück in den Laden und nehme mir einen neuen. Der Verkäufer merkt es, ich rede mich raus, dass es ein Versehen gewesen sei. Danach gibt es Kuchen in einem idyllischen Garten und ich bestelle immer weiter, obwohl der Kellner (vorhin Pullover­ver­käufer) gerne Feier­abend machen würde.

Kleiner und dunkler

Im Zug hätte ich das Buch gerne kleiner und dunkler gemacht – es ist so bunt, dass alle hinschauen.

Giebelhaus aus Oliven

Auf der anderen Seite des Flusses, direkt am Wasser, steht ein kleines Giebelhaus. Es war mal meins, Oma hat es für mich gekauft. Doch es wird seit einiger Zeit rückver­gütet, in Oliven. Gleichmäßige Portionen, aus denen Muster gelegt werden können, so groß wie das Haus.

R E N T E
E R N T E

– Es gibt ja auch wieder Anfänge.
– Nein, nur noch Enden, lauter lose Enden.

Conversation in Numbers

How long did you drive from there?
How long will you stay here?
When is the opening?
When were you here last year?
How many years have you lived there?
When will you go back home?
When do you get up in the morning?
At which time do you start working?
How many people work there?
How old are you?
Since when do you live here?
What time is it?

Traum: – und weg.

Farbschichten

Farbschichten

Schnörkelschatten

Schnörkel­schatten

Feuilles de la Krutenau

Feuilles de la Krutenau

Nebelblick

Nebelblick

Sichtschutz

Sicht­schutz

Krutenau

Vorbe­reitung der Exkursion mit Clara durch Krutenau. Ich fühle mich wie Oskar auf der Suche nach Mr. oder Mrs. Black.

Alexandra: »The good thing about you is that you are humble.«

Keine Aussicht

Ehemaligen­treffen in einem Schloss­garten, auf dem Dach eines Hochhauses, mitten in der Stadt. Der Weg windet sich spiralförmig nach oben zu einer Aussichts­plattform, die leider so hoch bewachsen ist, dass es keine Aussicht mehr gibt. Tobi versucht mit Hilfe eines Enter­hakens über die Metall­kon­struktion auf das grüne Dach zu klettern. Er schafft es nicht und ärgert sich, dass er so schwach geworden ist.

Ich versuche, ein Gespräch mit Wolfgang anzufangen, frage, wie es ihm so geht. Sobald es beruflich wird, rennen er und Franzi kichernd davon. Tobi schenkt mir ein Hemd mit geometrischen Strich­grafiken, das mir wohl schon früher gut an ihm gefallen hat. Ihm ist es jetzt zu klein, während ich es höchstens als viel zu großes Nachthemd anziehen kann.

Auf dem Rückweg kommen wir durch einen labyrinthischen Garten, umgeben von einem Wohnviertel, das nach Geld riecht. Jeder Balkon hat eine individuelle Verkleidung – eine geschmackloser als die andere. Was wir sehen, sind die Spitzen von Wolken­kratzern. Wir finden den Aufzug nach unten in die Stadt, müssen aber warten. Vor uns steht eine Gruppe Jugendlicher, alle in Schwarz gekleidet, mit glänzendem Haar und von Drogen irrem Blick. Sie verschwinden im Aufzug, wir rücken auf in einen gläsernen Vorbau. Hinter uns schiebt sich ein alter Mann durch die Tür, vor sich einen Rollstuhl mit Hund.

Clara

Clara erzählt mir von ihren Eltern und dem Haus in Paris, in dem sie aufge­wachsen ist. Sie zeichnet und erzählt es so plastisch, dass ich mich fühle mich wie in einem Märchen. Das Haus gleicht einem Puzzle: In der Wohnung oben links hat die Mutter früher gewohnt. Als der Vater dazu kam, wurde es zu klein für zwei, also nahmen sie die Werkstatt im Erdge­schoss dazu und bauten sie um. Später kam auch die zweite Etage dazu. Der Parkplatz wurde zum Garten, über den Hof schleicht Claras Katze. Häuser der Kindheit – ich will mehr davon!

Tous les jours

Ich bin nicht gut darin,
Dinge jeden Tag zu tun.

L’automne

Die Blätter fallen so schnell