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Christina Schmid
Anfänge und Enden

Kistenkrieg

Kisten über Kisten. Bastelkram ohne Ende. Allerlei Papier. Noch mehr Papier. Und Staub, überall! Ausge­trocknete Stifte. Leere Sprüh­dosen. Acryl­farben. Weiße Leinwände. Blöcke mit Aktzeichnungen aus dem ersten Semester. Das Studium fällt aus ungeordneten Ordnern (sortiert wird bestimmt später). Klamotten und Schuhe, die ich nicht mehr mag und trotzdem nicht wegwerfen kann. Durch­löcherte Strumpf­hosen in allen Farben. Plastik­schmuck. Postkarten. Juhuu: 20 Euro in einer Weihnachts­karte! Flyer. Faltblätter. Ansichts­material. Andenken. Viel zu viele Bücher. Romane. Design­bücher. Comics. Kochbücher. Bilder­bücher. Zeitschriften. Die CDs meiner Jugend. Noch mehr Staub. Alte Fotos, lieber nicht anschauen. Eintritts­karten. Kalender der letzten Jahre. Angefangene Skizzen­bücher. Veraltete Listen. Kabel­salat. Stoff für den Traum vom Nähen. Knöpfe. Alte Schreib­maschine mit meter­langen Kurznach­richten auf Kassen­rolle. Kuckucksuhr und eine Kassette von Papa. Benjamin Blümchen rettet den Kinder­garten. Wählscheiben­telefon, das ja eigentlich nicht so ganz mir gehört. Kaputte Disco­kugel. Seifen­blasen­maschine. Und Briefe.