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Christina Schmid
Anfänge und Enden

Dienstschluss

Traum. Oder Träume? Oft erinnere ich mich an zwei Geschichten, doch nie an ihre Reihen­folge.

In einem Getränke­markt versuche ich kurz vor Dienst­schluss Bier und Wein zu bekommen. Am Eingang strömen mir so viele Menschen entgegen, dass ich kaum reinkomme in das Geschäft. Drinnen sind nur Büros. Ein netter Mann gibt mir, was ich möchte, auch Cola in Riesen­flaschen. Ich versuche die Kisten an meinem Fahrrad zu befestigen, es kippt ständig um. Nun muss ich mich entscheiden: Fahrrad oder Getränke. Immer wieder schleiche ich um das Gebäude und auch hinein, auf der Suche nach Kabel­bindern oder etwas, das mir ermöglicht, beides zu trans­portieren. Da schließt sich das Rolltor fürs Wochenende, ich bin gefangen und weder ich noch die Getränke werden recht­zeitig zur Party zu Hause sein.

Meine Eltern sind zu Besuch in meinem winzigen Zimmer. Sie sind so müde, dass wir überlegen, ob sie hier irgendwo übernachten können. Decken und Kissen habe ich genug, nur die Matratze ist viel zu schmal. Mama schaut sich um und alles ganz genau an. Es gibt viele Klapp­schränke und einen Schrank als Bad, wie in einem Wohnmobil. Die Zimmer­decken sind niedrig und die Wände dicht beklebt mit bunten Aufklebern, darunter eine Tapete, die so stark gemustert ist, dass sie fast einfarbig wirkt.