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Christina Schmid
Anfänge und Enden

Federkleid

Als Gastge­schenk für die Familie meiner Braut trage ich vier Eier in den Händen, in verschiedenen Größen und Formen, winzig, kugelrund, fast platt­gedrückt, eines davon ist roh. Mit kahlge­schorenem Kopf und wehender Perücke eile ich die Treppe zur Straße hinab und weiter in den Unter­grund zur Bahn, die ich nicht finde, statt­dessen einen Kraftraum voller Geräte. Wieder oben erwartet mich eine Rikscha im Feder­kleid mit buntbe­maltem Faun, den ich immer nur von hinten sehe. Ich steige ein für eine Irrfahrt durch New York mit flüsternden Fragen, seine Buntheit färbt ab und mich ein. Wir geraten in eine Parade durch die teuerste Straße in einen Saal, eine Wendel­treppe führt zur Dachterrasse mit nächtlichem Garten, Andreas ist da und alle sind so bunt wie ich.