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Christina Schmid
Anfänge und Enden

Laune

Im Traum eine Party, das Leben in einer WG, von der ich schon 2011 gehört hatte. Nur gute Laune und Lust die ganze Zeit! Und Zwangs­neurosen, man kennt sich. Sie zeigen mir das Bad, das ich kaum sehe vor lauter Büchern im Studier­zimmer aus dunklem Holz, in dem alle ein eigenes Schreib­tischchen haben. Im Bad steht eine Reihe englischer Wasch­maschinen aus buntem Plastik (sehen aus wie Boxen zum Transport von Hunden oder anderen Haustieren), die am besten funktionieren, wenn die Wäsche drei Tage darin liegen bleibt und dann muffig ganz eng auf Stangen gewickelt wird. Versehentlich wird Glitzer durch den Raum auf die Kunst und alles geföhnt. Demian huscht durch die Räume und verschwindet wieder, so mache ich es auch. Am Telefon will ich Sarah alles erzählen, doch es klingelt und jemand kommt im Halbdunkel auf Knien herein, vielleicht Laurenz, er schmiegt sich an mich und ich mich an ihn, was ihn überrascht. Wir legen uns auf die Sofalandschaft im Winter­garten mit Blick auf ein schiefes Haus am Hang. Ich zeige ihm alles: Die Pools mit den schönen Frauen in absichtlich verrutschten Bikinis, das Buffet unter der Glaskuppel und die schummrige Bar, wo alle so tun, als würden sie mich kennen, als gehörten wir selbst­ver­ständlich dazu.

… während Jakob von schwebenden Steinen aus Kratern, abstürzenden Flugzeugen und Experimentier­camps von Aliens träumt. Medien­unter­haltung zur Verdummung der Unter­suchungs­objekte und Rebellion durch Vorspielen falscher Traditionen und Fälschung von Stuhl­proben mit Zigaretten­stummeln und frischem Obst.