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Fernweh
Das Leben wird also langsamer mit 31. Man geht nicht mehr aus und merkt es nicht einmal. Nur wenn eine Freundin kommt, die man schon 12 Jahre kennt, oder immer noch nicht. Man leert eine Flasche Wein und lacht wie früher. Und dann? Man spricht von dreimonatigem Fernweh, dem man keine Reise entgegensetzt, sondern ein aalglattes Portfolio, zu dem weder Werber noch Architekten nein sagen können. Für wen will man arbeiten? Will man überhaupt arbeiten? Und was tun, wenn nicht? Hinschmeißen, Esandersmachen, Panik.
Draußen dreht sich das Karussell weniger schnell.
»… eine sprachsprühende Feier der Freundschaft und der Literatur, dieser beiden lebensrettenden Anker.«
In jeder Familie herrscht ein anderes Schweigen.
Traum in weiß
Im Traum hänge ich meinen weißen Pullover zurück in den Laden und nehme mir einen neuen. Der Verkäufer merkt es, ich rede mich raus, dass es ein Versehen gewesen sei. Danach gibt es Kuchen in einem idyllischen Garten und ich bestelle immer weiter, obwohl der Kellner (vorhin Pulloververkäufer) gerne Feierabend machen würde.
Kleiner und dunkler
Im Zug hätte ich das Buch gerne kleiner und dunkler gemacht – es ist so bunt, dass alle hinschauen.
Giebelhaus aus Oliven
Auf der anderen Seite des Flusses, direkt am Wasser, steht ein kleines Giebelhaus. Es war mal meins, Oma hat es für mich gekauft. Doch es wird seit einiger Zeit rückvergütet, in Oliven. Gleichmäßige Portionen, aus denen Muster gelegt werden können, so groß wie das Haus.
R E N T E
E R N T E
– Es gibt ja auch wieder Anfänge.
– Nein, nur noch Enden, lauter lose Enden.
Conversation in Numbers
How long did you drive from there?
How long will you stay here?
When is the opening?
When were you here last year?
How many years have you lived there?
When will you go back home?
When do you get up in the morning?
At which time do you start working?
How many people work there?
How old are you?
Since when do you live here?
What time is it?
Traum: – und weg.




















