Christina Schmid
Anfänge und Enden

»Kann es sein, dass wir heute das selbe Hemd tragen?«

»Nein, denn sonst stünde einer von uns oben ohne da.«

Eingereiht

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Angenehm verwirrt

Wieder suche ich deinen Blick. Du blickst zurück, länger als ich es aushalte. Was ist das, was mich an dir so angenehm verwirrt? Will ich einfach jemanden neu sehen oder neu gesehen werden? Mich neu erzählen geht vielleicht nur mit einem neuen Gegenüber. Ohne all das, was war oder nicht. Nicht wahr?

Wärmflasche

Verdis Trompeten im Ohr surfe ich auf meiner Wärmflasche durch deinen Sauerkrautauflaufduft.

Höher und heller

Im Traum wohnt Georg in einem Wohnmobil, im Parkdeck über einem Einkaufszentrum. Clara gibt uns eine kleine Führung und lässt durchblicken, wie enttäuscht er ist, dass die versprochene Aussicht ins Grüne jetzt betonverbaut ist. Das Fenster seiner Schlafkoje zeigt direkt auf den Eingang zum Kaufhaus, täglich strömen Menschenmassen darauf zu und alle schauen rein. Auch Max und Vroni berichten von ihrer Hausrenovierung: Sie beschließen, das Dach anzuheben und ringsum ein Fensterband einzusetzen, so wird alles höher und heller.

Nach dem Aufwachen erzähle ich meinem Architekten davon, er entgegnet:»Verrückt, was heute alles geht.«

Musikalisch verzauberter Joghurt

Es gab mal eine Zeit, da fand mein Leben im E-Mail-Postfach statt. Seither wohne ich hier. Liebesbriefe kamen schon länger keine mehr an und doch erwarte ich immer, wenn ich hier reinschaue (mindestens drei, vier, fünf – ach, wahrscheinlich zehn oder zwanzigmal täglich), dass zwischen all den Fragen, Bitten, Aufträgen, Korrekturen, Informationen und Rundbriefen etwas passiert. Etwas Magisches.

Nach Wochen im Schneckenhaus sitzt du plötzlich neben mir. Ein neuer Mensch! Wir tanzen die halbe Nacht im Dreivierteltakt durch den Spiegelsaal. Am Morgen begegnen wir uns lachend am Frühstücksbuffet. Während der Proben und des Konzerts suche ich deinen Blick – wenn sich nicht gerade die Beine der Dirigentin oder die Kleider der Solistinnen zwischen uns schieben. Nach dem Konzert finde ich dich nicht mehr. Dafür unsere Tanzflächen-Gouvernante Frank, die mir deinen Nachnamen verrät. Dann noch Joghurt dazu und schon bist du zu finden! Ich schreibe dir, drehe und wende die Sätze, prüfe den Rhythmus, Klang und Tanz der Wörter auf unverbindliche Leichtigkeit, und klicke auf das Papierflugzeug. Aufgeregt wie früher warte ich jetzt.

Wahrscheinlich ist das Warten selbst das Magische daran. Vielleicht sollte ich öfter mal ein verheißungsvoll glitzerndes Leuchten versenden. Verdi hat dich wahrlich verzaubert, das sah schön aus. Wollte ich dir sagen.

Wasserspiegel

Im Traum bin ich zu Gast bei Thomas Gottschalk, in seinem Domizil am Wasser. Er empfängt mich in der riesigen Garage, dort stehen ein Gefährt mit unheimlich großer Ladefläche und ein Motorrad. Ich soll ihn interviewen, er flirtet lieber. Ich folge ihm durch lange weiße Gänge, vor den Fenstern nur blauer Himmel und weit unten das Meer. Er zeigt mir seine Kunstsammlung, Skulpturen in obszönen Formen. Eine roboterhafte Bedienstete schaut abwechselnd nach ihm und einem leeren Kinderbett, das sie gedankenverloren hin- und herwiegt.

Er fragt mich, ob ich mein Rad dabeihabe, wir könnten eine Tour entlang der Küste machen. Ich kam mit dem Bus, also nehmen wir sein Motorrad – bis kniehohes Wasser die Fahrbahn überschwemmt. Wie das geht, am Steilhang über dem Meer? Die Felswände sind glatte Wasserflächen, wie riesige Spiegel, die Sonne blendet aus allen Richtungen. Wir waten weiter, ich falle hin und die Strömung reißt mich Richtung Klippe, er greift nach meiner Hand und hilft mir auf.

Nach unserem Ausflug schaut er nach seiner Roboterin. Sie wiegt noch immer das Kinderbett, darin nun ein Berg Penne mit Tomatensoße, sie fallen beide hinein, er stopft sich voll mit Nudeln und vernascht sie gleich mit.

Liegen

Geträumt vom Philosophen, der mir stolz das Ergebnis seiner neusten Umräumaktion präsentiert: Das Aquarium weg vom Fenster, dafür hat dort jetzt ein Stall für Kleinvieh Platz, es raschelt im Stroh.

Dann mein erster Tag im neuen Büro: Drei Schreibtische und eine Liegelandschaft aus mehreren Betten. Die Tische sind belegt, also bleiben mir die Betten, die ich ans Fenster schiebe. So mag ich arbeiten, liegend und mit Ausblick auf einen weitläufigen englischen Garten. Wenn nur die anderen nicht wären. Können die Schreibtische auch weg?

Liegemöbel sind ein Thema in meinen Träumen. Mag am Schlafen liegen.

Austern

Traum von Austern, in denen kleine langbeinige Monster wohnen. Glücklicherweise lasse ich anderen den Vortritt, die wissen, wie man die essen muss, um nicht von innen gegessen zu werden.

Ich beziehe eine Wohnung mit rotem Samtteppich, die Fenster schauen auf die Altstadt. Ich möchte alles umstellen, doch die Vermieterin rät mir, es erst mal so zu lassen, wie es die letzten hundert Jahre gewesen ist. Auch das Kleid, das ich trage, sieht aus wie vor hundert Jahren. Nun denn, probiere ich das mal aus, neue Perspektive. Immerhin – ein Fahrradabstellplatz direkt hinter dem Haus.

Womöglich

Im Traum treffe ich Madame Moneypenny und ich weiß schon alles, was sie über Geld zu sagen hat. So dauert es, bis wir ein Thema finden, das auch sie wirklich interessiert. Ernährung! Und ihre Schuhe, die sehr elegant sind und zu denen sie feine türkisfarbene Strümpfe trägt. Im Schrank sucht sie nach Kaffee, der neben der Brühe steht – das belustigt sie täglich aufs neue. Ich erzähle von New York, sie wittert genau dort in meiner Biografie einen Knick, womöglich hat sie recht.

Unscharf oder dunkel

Im Traum lädt mich meine ehemalige Klassenkameradin Judith überraschend zu ihrem dreißigsten Geburtstag ein. Ich bin etwas irritiert, dass sie erst jetzt dreißig wird, Jahre nach mir. Waren wir nicht alle ein Jahrgang, Dezemberkinder? Dich darf ich auch mitbringen. Als wir ankommen, ist noch kaum jemand da, nur die Familie, Freunde trudeln nach und nach ein. Judith begrüßt uns kurz und muss dann weiter, wir schauen uns um. Der Gasthof ist etwas altmodisch, doch schön vorbereitet. Plötzlich Gejohle und Applaus, ein Gast klärt uns auf: Heute feiern wir Judiths Hochzeit. Die Vorbereitungen sind ein Schauspiel für sich und gleichen einer mühsam einstudierten Choreografie: Der Bräutigam macht Soundcheck mit seiner Band, Stühle werden gerückt und Betten hereingetragen, die Trauung soll im Liegen stattfinden. Der Raum wird abgedunkelt und ich merke, dass ich meine Sonnenbrille trage und die normale Brille nicht mehr finde, also unscharf oder dunkel. Die Zeremonie zieht sich: Freundinnen und Tanten tragen theatralisch Texte vor, dazwischen zahlreiche Auftritte des Bräutigams mit seiner Band, Judith lacht die ganze Zeit, etwas verkrampft. Du gehst zwischendurch raus, die Band ist nicht so deins und Theater schon gar nicht. Dann sehe ich Matthias, der eben erst angekommen ist. Das Programm ist zwar noch in vollem Gange, wir fallen uns trotzdem in die Arme und ich weiß wieder, dass seine Umarmungen die besten sind. Wir lassen uns dann auch nicht mehr los und gehen Arm in Arm durch den Raum, um meine Brille zu suchen. Er erzählt, dass er auch kaum noch Kontakt zu Judith hat und sie sich nur meldet, um zu streiten. Da kommt sie angerannt und gibt Matthias im Vorbeigehen die Hand. Ihr Mann schmettert ein letztes Stück, dann ist es überstanden.

Die Brille finde ich erst nach dem Klingeln des Weckers wieder, da wo sie hingehört, auf dem Nachttisch.

»Das sind Erwachsenenfehler – weißt du, was ich meine?«

Verwüstet

Im Traum kollidiert ein spontan angesetztes Chorprobenwochenende mit Naomis Besuch, der mir wichtiger ist. Also schwänze ich die Probe am Freitag und stoße erst Samstagfrüh dazu. Alles ist anders als die Proben zuvor: die Rhythmen, die Aussprache, die Texte, ich komme nicht mehr mit. In der Pause sollen wir die Zimmer aufräumen, zu denen man nur gelangt, wenn man über einen Turm aus aufeinandergestapelten Hockern auf den Schrank springt und dann durch eine Deckenluke klettert. Ich erinnere mich an derlei Aufstiege aus meinen Träumen – das nervt mich so sehr, dass ich gleich wieder abreisen will. Irgendwie schaffe ich es dann doch nach oben. Die Zimmer sind teilweise dermaßen verwüstet, dass nur noch ein Hochdruckreiniger und Renovierung helfen können. Ich konzentriere mich auf die Balkone, deren Bepflanzung wir etwas stutzen sollen und ich versehentlich komplett zurückschneide. Das vormals grün eingewachsene Haus ist nun kahl, die Erntehelfer auf den Feldern ringsum sind entsetzt. Wir gehen zurück in den Gewölbekeller und proben weiter. Jede halbe Stunde fährt ein Bus, der mich von hier wegbringen könnte. Ich verstehe nicht, wieso ich dann doch bleibe.

Schlupflöcher

Im Traum bewohnen wir Sarahs Haus, nachdem sie sich für das Nomadenleben entschieden hat. Es hat so seine Eigenheiten, Schlupflöcher in Wänden, ein tropfsteinhöhlenartiges Bad – generell eher eine Höhle als ein Haus. Dann steht sie vor der Tür und erklärt mir, was ich noch nicht weiß. Zum Beispiel der Typ, der immer vor der Tür herumlungert: Er will hier rein, um im Flur zu pupsen und dann wieder zu gehen. Wenn wir ihn nicht einlassen, kackt er uns vor die Tür.

In der Nachbarschaft wohnt meine Schwester, die wir besuchen, als sie gerade eine Party vorbereiten will. Ihre Gäste sind schon da, alle zwei Köpfe kleiner als sie, doch sie kommt nicht durch, die Arme voller Käse, der ihr jeden Moment zu entgleiten droht. Ich dränge mich durch die kleinen Gäste, um ihr einen Teil abzunehmen, dann fällt alles runter und wird zertrampelt.

Gartenkreis

Traum und Träume, ineinander verschlungen, wie unsere sechs Beine. Meditation, sagt der Guru, doch wir füßeln und schauen, wie weit wir so gehen können. Ein Junge, gerade mal zwanzig, Marco um die fünfzig, dazwischen ich. Es geht von mir aus, sachte und doch zielstrebig, nur wohin? Wir sehen ein Ritual, das uns Rätsel aufgibt: Ein Mann und eine Frau, die ein Mann sein könnte unter der Perücke, zwischen ihnen eine Fratze aus der Parallelwelt, in der wir nun sitzen. Wir sind alle im Rausch. Ein Tempel oder ein Zelt, das wir abbauen, während wir noch drin sind. Der schwere Stoff drückt uns zu Boden, wir kriechen durch die Farben, Orange und Rottöne. Nach der Meditation gehe ich zu meinem Bett im Schlafsaal, strecke mich darauf aus und überlege, ein Kleid anzuziehen, es ist heiß. Marco schaut mich an, verwundert über meine Initiative vorhin, fasziniert. Die anderen sitzen schon im Gartenkreis: Der Guru, die mit der Perücke, du und alle, die nicht von der Parallelwelt verschluckt wurden. Durch Meditation kamen wir hierher und die bringt uns auch schneller zurück, als uns lieb ist.

Echo der Stille

Ich hatte die Wahl: Ein Jahr lang Abendschule oder eben so richtig Schule in Vollzeit, dafür nur ein paar Wochen. Ich sitze in der zweiten Reihe, bis zur großen Pause geht alles gut. Dann zeigt mir einer ein Video über die Auswirkungen von Juckpulver, er lacht fies, das Pulver muss hier überall verstreut sein. Ich sehe meine Haut schon blühen und spiele die Alterskarte: Ich bin 33 und will einfach nur meine Ruhe haben, klar?

Nebenbei kellnere ich in einem Restaurant. Der Chef ist streng, doch er mag mich und lässt mich hin und wieder außergewöhnliche Rezepte ausprobieren: Ein Eigelb im Heißgetränk, er leckt seine Finger ab und schaut mich an. Der Pianist lädt mich auf ein Getränk ein, ich bestelle ein Klavierstück, das alle zum Zuhören zwingt. Er vertont die Geräusche im Raum, reagiert auf Geschirrgeklapper, Gemurmel, Räuspern, Lachen – ein Klangteppich als Echo, das langsam verstummt. Alle hören zu, Echo der Stille. Mit den Tasten mein Herz erobert.

Schwimmturnier

Im Traum tauchst du eine Unterwasser-Bahnstrecke entlang, um noch rechtzeitig zum Schwimmturnier deines Büros zu kommen. Ich habe meinen Laptop im Hotel vergessen, rufe an und frage ob er noch da ist. Ist er, aber leider etwas nass.

Authentizität

Ich höre einen Podcast zu Authentizität, während ich Wäsche zusammenlege und die Küche schrubbe. Und dann noch einen über häusliche Gewalt – nirgendwo ist Frau gefährdeter, Mann übrigens auch.

Sommersprossen

Im Traum besucht mich Rafael – ja, der aus der Abi-Zeit. Wir spazieren durch die Altstadt und er legt seinen Arm um mich. Verheiratet bin ich und doch gefallen mir seine Sommersprossen wie damals. Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich ein feines Netz aus Falten, das sieht auch er, doch er schaut mich an, als wären wir wieder achtzehn. Er erzählt von seiner Schwester, die noch bevor sie wusste, dass sie schwanger ist, ihren Beruf als Sonderschulpädagogin gegen was Schickes mit viel Geld eingetauscht hat. Das Kind hat von Anfang an bestimmt, das es eine reiche und schicke Mutter haben möchte. Sie fügt sich.

Explosion

Im Traum bin ich zu Gast in Lenas und Janas Ferienhaus und versuche es aufzuräumen. Alles ist aus dunklem Holz, wie aus einer anderen Zeit, bis auf den Roboter, der den Boden saugt. Plötzlich riecht es nach Gas, ich sehe eine kleine Flamme auf dem Tisch, eile nach oben und entgehe der Explosion.

Überraschungsreise

Im Traum nochmal eine Überraschungsreise von Sarah und Christian, diesmal nach New York, Last Minute für neunzig Euro. Statt uns die Stadt anzuschauen, hängen wir in unserer Unterkunft ab und in einem Laden, dessen Besitzer Aaron kennt und mir stapelweise meiner Bücher abkaufen will. Ich habe Angst vor den Versandkosten in die USA. Im Haus suche ich einen Moment für mich, um auf der Bettkante rumzurutschen, doch alle Wände zu meinem Zimmer haben Türen, ständig kommt jemand rein. Die Mission hinter unserer Reise habe ich noch nicht verstanden, irgendwas mit Würmern in Logos. Ich frage, ob wir Zeit haben, um Pete zu treffen. Auf einem Display steht, dass Patrick mir eine Nachricht geschrieben hat, doch da das Handy am Netzstecker der Kamera hing, ist diese Nachricht jetzt auf der Kamera und nicht mehr lesbar. Na toll.

Morgenlicht

Im Flur wird das Licht angeknipst, ich höre es durch die Wand, dann rollt der Aufzug aufwärts. Wie früh die Welt aufsteht, obwohl es noch so dunkel ist. Im Osten zeigt sich erstes Licht hinter den Wolken, Ein Blau-Lila-Orange im Schwarz des Morgens. Im Haus gegenüber erwachen die Küchenfenster, ein Schatten mit Tasse stellt sich ans Fensterbrett. Ganz oben ist Licht in allen Fenstern, verschiedene Lichttemperaturen, die meisten davon zu weiß.

Großes Rot und kleineres Blau, gefaltet

Großes Rot und kleineres Blau, gefaltet

Großes Rot und kleineres Blau, gefaltet

»Tropft dein Cembalo eigentlich?«

ernsthaft und absichtlich:
privat, unbeholfen, harmlos und niedlich.

Gehäuse

»Die Urform allen Wohnens ist das Dasein nicht im Haus, sondern im Gehäuse. Dieses trägt den Abdruck seines Bewohners. Das neunzehnte Jahrhundert war wie kein anderes wohnsüchtig. Es begriff die Wohnung als Futteral des Menschen und bettete ihn mit all seinem Zubehör so tief in sie ein, daß man ans Innere eines Zirkelkastens denken könnte, wo das Instrument mit allen Ersatzteilen in tiefe, meistens violette Sammethöhlen gebettet, daliegt. Für was nicht alles das neunzehnte Jahrhundert Gehäuse erfunden hat: für Taschenuhren, Pantoffeln, Eierbecher, Thermometer, Spielkarten – und in Ermangelung von Gehäusen Schoner, Läufer, Decken und Überzüge.«

Walter Benjamin: Das Passagen-Werk

Knick

Ein gutes Buch zu Ende zu lesen ist wie ein Knick. Selbst wenn ich das Buch noch einmal lesen sollte, werde ich diese Worte nie wieder so lesen können, wie beim ersten Mal. Es gibt kein Zurück in diesen Moment. Manchmal ahne ich das schon beim Lesen, dann markiere ich mir die Seite unten mit einem winzigen Knick, zu dem ich später zurückkehre, nach ein paar Tagen oder Wochen ohne neues Buch an meiner Seite. Oft sind es Textstellen zu eben jener Unwiederbringlichkeit des Jetzt.

Auch ins Leben mache ich manchmal solch einen Knick: Wenn ich schreibe.