Im Traum entwickelt Simon ein Buch, bei dem jede Seite einzeln mit einem farbigen Kantenschutz beklebt werden muss, daraus wird ein Klassenprojekt am Fluss. Alle sind begeistert, vor allem Brian. Später probiere ich bunte Kreolen aus Glas von Mama und Oma, die ich trotz fehlender Ohrlöcher durchprobiere. Verfolgt von den Augen des Nachbarn schreite ich durchs gläserne Treppenhaus. Er soll mich sehen, auch wenn ich erst in zwei Tagen wieder da bin.
Im Garten plötzlich alles voller roter Beeren, Ketten aus Johannis, Tupfen aus Him. Dein kleiner Mund rot verschmiert, wie auch die Finger, die zupfen und füttern. Ein Sommerfest!
Ein Bistrotisch in der Landschaft, darauf eine rosa glänzende Handtasche mit Haifischzähnen als Reißverschluss. Ich greife hinein und angle mir ein Zitat von Soldaten, das sich abfällig gegen blutige Marinetage = Menstruation äußert. Feministische Skulptur im öffentlichen Raum, an der ich jahrelang achtlos vorbeiging. Ich frage Nelly Sachs: How long does it take to become a woman? A happy woman, I want to be happy. Sie antwortet mit kleinen Augen und silbernem Haar.
Traum von Lio und seinen Brüdern, die auch er sein könnten in verschiedenen Altern. Von der Galerie blicke ich auf eine Halle voller Sand, wo zwei Männer sich mal eben tot stellen; bis du da bist, ist die Szene vorbei. Die Kinder rennen auf uns zu, nur unseres sehe ich nicht. Clara sitzt auf gepackten Koffern und begleitet uns ein letztes Mal zum Strand, der schon fast weg ist, die Flut steigt und klettert die Treppen zum Schloss hinauf. Mein Schlüsselbund fällt ins Wasser, ich fische nach ihm und halte ihn noch fester als sonst. Wir umarmen Clara, bis Mahmoud sie abholt in seinem Jeep. Ich schließe die Tür, unter der schon Wasser nach innen dringt. Im Bett glimmt ein Lagerfeuer, das ich zudecken möchte, um es zu ersticken, ich traue mich nicht.
Das Schiff legt gleich an, wir sitzen an Deck, angelegt als künstliche Insel im schwankenden See, durch den nur ein halb überfluteter Steg ohne Geländer zum Ausgang führt. Neben mir schreibt Andrea in aller Ruhe ihr Notizbuch voll. Eilig packe ich Büroinventar und Küchenutensilien ein, meine Möbel müssen wohl dableiben. Ich schaue zurück und sehe das Kind im Wohnmobil. Ich brauche Hilfe beim Tragen, wo sind alle hin? Der schwimmende Christian hatte mich davor gewarnt, so viele Dinge hierher zu schaffen, jetzt fehlt auch er.
fc. ich cggggc buch. c c gc. ü p. p p p öä pö ö ü
Du schickst mir einen lilablauen Drachen als Antwort zu meiner Vorfreude auf kurz gemütlich. Entweder hast du minutenlang nach ihm gesucht oder ihn schon öfter verschickt. Sein blauer Schweif schlägt fröhliche Wellen im Wind. Eine dünne Schnur hält ihn fest, sogar doppelt. Dennoch: Ein bisschen Freiheit zwischen zwölf und zwei.
»… selbst stören mich die Einschlüsse nicht, eher die Fläche, die schnell markiert und irgendwie wie weg von den Händen flieht.«
Im Traum sind wir Vertraute, eigentlich. Bis sich beim Aufstieg zu deinen Gemächern die Treppen so zusammenschieben, dass mir nur der Aufzug zur Flucht nach unten bleibt. Draußen fällt mir ein Schraubglas aus der Hand, es kullert bergab und zerspringt auf einem Gitter aus Metall. Rote Flüssigkeit tritt aus und gerinnt zu zwei Klumpen, die sich in unterschiedliche Richtungen davonmachen.
Im Traum verlieren wir uns fast. Wir stecken fest in einem milchigen Nebel, in dem ich mich versehentlich anderweitig verliebe. Der Neue singt von mir als einer Frau, die ich nicht kenne. Erst als du auftauchst, wird mir klar: Mit dir teile ich nicht nur Ring, Kind und Zuhause, auch Jahre gemeinsamer Träume, die ich nicht loslassen will. Wer bin ich ohne sie? Wer sind wir ohne einander? Wir weinen und halten uns an der Hand, drücken sie immer wieder, zweimal – unser Zeichen.
»Es ist fast unmöglich, einen Tag nach einer solchen Nacht zu bestehen. Es ist, als gäbe es doch nichts anderes als das. Alles andere ist Ersatz. Wenn das so ist, war dieses Leben nicht viel wert.«
Martin Walser/ Cornelia Schleime: Das Traumbuch – Postkarten aus dem Schlaf
Im Traum versucht sich Clemens auf dem Weihnachtsmarkt mit eigenem Stand, er verkauft Bier, weiße Schaummäuse und ranzige Pommes in salzig und süß. Lisa probiert das süße Körbchen für 6 Euro und ahnt schon, dass es widerlich schmeckt. Doch die Werbung funktioniert: Sein Porträt auf gelblichem Knitterpapier zieht Leute an und Clemens macht das Geschäft seines Lebens. Noch viel wichtiger: Die Arbeit macht ihm Spaß!
Carla kreiert ein Kostüm, das sie zum Becher hochstülpen kann.
Geträumt von einem Familientreffen unter blühenden Bäumen. Die Omas und Opas sitzen schon lange da, als wir verspätet ankommen. Ich klettere in die Bäume zu einer Party meiner Schulklasse und schicke die falschen Bilder in die Gruppe, sie lassen sich nicht mehr löschen. Die Jungs saugen an ihren Zigaretten, um endlich keine Bubis mehr zu sein. Ein Gänsemarsch durch verrauchte Gänge, als sich Thomas P. von hinten an mich schmiegt und in sein Atelier schiebt. Er wirft Teller mit Goldrand zu Scherben. Dann zündet er ein Stöckchen an, schiebt es sich zwischen die Zähne und bläst mir den Rauch in den Mund. Ich schließe die Augen, fahre Achterbahn durch schwarzweiße Muster und will unbedingt wach bleiben in diesem wunderbaren Rausch.
Paarfindung im Sechzigerjahre-Sommerferienlager, bis nur noch einer übrig ist: Der Dicke mit den reichen Eltern. Am letzten Tag geleitet mich mein Partner zur Anlegestelle am Fluss. Ich bin adrett gekleidet, das schulterlange Haar brav frisiert und mit einer Spange zusammengehalten. Er reicht mir seinen Arm, und schreitet mit schnellem Schritt durch den sonnenwarmen Nachmittag. Er fragt nervös, was die Eltern wohl zu unserer Liaison sagen werden – doch soweit kommt es gar nicht. Als die Fähre anlegt, wird ihm ein Wisch gereicht, der uns das Betreten versagt. Der Dicke lacht fies, doch damit kommt er nicht durch, ich zische Gemeinheiten, bis er weint. Die Fähre legt trotzdem ohne uns ab, die Eltern lassen sich nicht blicken und uns einfach da.
In der Küche bläst sich die Spülmaschine auf wie ein ausgebeultes Kissen, sie gluckert und poltert. Wir schließen die Tür, da hören wir einen Knall – das Rohr ist geplatzt. Die Tapete ist jetzt grau gesprenkelt und die Wand voll mit Wasser. Das Wohnzimmer ist geschrumpft, auch die anderen Räume werden immer enger. Anfangs finden wir das noch gemütlich, dann fühlen wir uns bedrängt von wachsenden Pflanzen und Polstern. Wir nehmen unsere Decken und ziehen ins Gartenhaus. Kann es sein, dass der Berg näher rückt? Bald ist das Fenster ganz verdeckt und die Tür geht nicht mehr auf.
Im Traum verkaufst du unser Bauernhaus mitten im Nirgendwo an eine russische Großfamilie, sie lärmt begeistert durch die Räume. Erst als der Notar schon weg ist, fällt mir wieder ein, dass wir nur dann verkaufen, wenn wir das kleine Schlösschen dahinter wirklich bekommen. Wie konnten wir diese Klausel nur vergessen! Ich mache dir Vorwürfe im Gewächshaus, bis ich merke, dass ich träume. Lachend zeige ich dir die lustigen Details des Traums und ziehe dich zum Schloss. Du verschwindest in einem der drei versteckten Eingänge – nur in welchem? Im ersten Gang schwirren Hornissen, sie stechen mir einen Plan aufs Bein. Dieser führt mich durchs Gebäude in Karins Jugendzimmer, Anna ist auch da. Nur wo bist du? Draußen schreit unser Kind, das von der russischen Familie schwungvoll übers Gras gezogen wird, obwohl es doch einfach nur schlafen will.
Ich erwache im Garten eines Hotels vom Frühstücksgeklapper der wachen Gäste. Ich sehe Marion beim Yoga und will zurück in den Schlaf. Warum bloß haben wir uns kein Zimmer genommen? Ich stolpere über unsere Koffer und über dich in deinem Schlafsack, hinein in eine prunkvolle Halle und weiter durch wellige Gänge mit rotem Teppich und gelbgeblümten Tapeten. Ich falle hin, stehe mühsam wieder auf und schleppe mich zur Rezeption, wo ich erkläre, dass ich nun doch ein Zimmer will. Der junge Direktor freut sich, dass die Rechnung dann aufgeht. In meinen Taschen suche ich nach Geld und finde nur deine paar Münzen, es reicht gerade so. Ich bekomme einen schweren Schlüssel, aber keine Erklärung, wo das Zimmer dazu liegt. Es gibt vier Türme mit Wendeltreppen zu unzähligen Türen, mir wird schwindlig, ich sinke auf die weichen Stufen und schlafe weiter.
Im Traum erzählt ein alter Mann sein Leben, in dem er schon als Kind verloren ging. Jahrelang suchte er nach seinen Wurzeln und fand Brüder, die nun tattrig neben ihm am Tisch sitzen. Ich lausche gebannt und will mitschreiben. Nicht nötig, sagt einer der Brüder und zeigt auf das Kartenspiel vor uns, das jede Etappe dieser Suche dokumentiert. Ich fotografiere den Spielplan ab.
Später liege ich in einem flachen See mit weißem Sand, der das Wasser milchig macht. Von weit weg höre ich Gelächter und Stimmen, die mich meinen. Ein Mann in roter Badehose schwimmt mir nach, ich tauche ab und umkreise schwarzes Totholz, umgefallene Bäume, die ihre Äste und Wurzeln wie Skulpturen in den nebelweißen Himmel strecken.
Wir sind zu Gast in der Wohnung von Jochen, der doch Angst vor Gästen hat. Er ist unterwegs, daher gehts vielleicht. Du lässt mich träumen und kochst derweil für weitere Gäste, die ich noch ankündigen muss. Ich telefoniere im Garten mit meinen Eltern, die spontan vorbeischauen wollen, als Constantin und Iris mit Kindern über die Hecke winken. Es fehlen noch Zutaten, also nehme ich ein Taxi zum Markt. Durchs Autofenster zeigen drei zerzauste Jungs auf die Holzkröte in meiner Hand, sie haben den Stab dazu. Ich steige aus und sie ein, der Kleinste sitzt am Steuer und fährt los. Meine Handtasche ist noch im Wagen, ich renne schreiend hinterher. Nach und nach werfen sie meine Sachen auf die Straße, Geldbeutel, Schlüssel, Handy, das beim Aufprall zersplittert, zuletzt die leere Tasche. An einer Brücke lehnt eine Tüte mit Gewürzen, daneben große Quader aus Brot ohne Rinde. Ein Mann lacht mich an, singt Rezepte und wuchtet die Zutaten auf seinen Anhänger. Seine runde Frau sitzt bis zum Bauch in einem Berg aus gekochtem Reis, den sie in Schüsseln füllt und verkauft, nebenbei fragt sie ihn ab für seine Kochprüfung.
Im Traum waten wir zwischen Holzwänden japanischer Badehäuser durch einen Bach, der mit jedem Schritt tiefer und schneller wird. Für unser Kind auf deinem Arm ist das Wasser zu kalt, du hältst es über deinen Kopf. Am Hafen steigen wir mit den Füßen auf Modellbau-Boote und umkreisen eine Boje. Vom Piratenschiff fallen Schnapsfläschchen neben uns ins türkisblaue Wasser, David sammelt so viele wie möglich ein, bevor sie versinken. Dabei macht er Wellen, die uns fast umwerfen. Das Wasser um die Boje wird fest, das Eis trägt uns und die kleinen Boote eignen sich auch als Schlittschuhe.
Beim Pizzaessen in einer Strandhütte frage ich Sebastian nach seiner Ehe, er lacht traurig und schüttelt den Kopf über all die Bilder darin. Julia kaut genervt, sie wäre jetzt lieber auf einer anderen Party, doch zwei Freunde schreiben, dass sie ihren reservierten Platz einnehmen wollen.
Im Traum parken wir vor einem Fenster, zum Spaß winke ich hinein und erkenne Fabian, der da gerade eingezogen ist. Er kommt raus, wir gehen was trinken, die Gruppe wächst und wird lauter mit jedem Glas. Ich sehe nur ihn und fotografiere Details durch einen durchsichtigen Plastikwürfel, bis er mal kurz in einem Kulturzentrum verschwindet. Die Halle mit neongrünem Boden steht zum Verkauf, du entwirfst schon Grundrisse. Der langhaarige Moderator nimmt mich mit aufs Dach, wo auch Fabian sitzt und verschwitzte Rockstars über eine Röhre nach unten auf die Bühne rutschen, angefeuert durch Girlanden aus Motivationssprüchen. Das Licht geht aus, nur ich bin noch da. Ich eile zur Rutsche, die jetzt mit dem Mikrophon verriegelt ist, verrostet und mit Moos bewachsen. Ich zwänge mich in die Röhre, die immer enger wird, ich stecke fest.
Im Traum wandern wir zum Meer, dort steht die Villa, in der wir die letzten Sommer verbracht haben. Sie hat neue Besitzer und Absperrbänder an den Toren, ich gehe trotzdem rein, will mich verabschieden von den schönen Räumen. Die neue Einrichtung verstellt das Treppenhaus und die Flure, auch die Salons sind viel zu voll. Ein weißhaariger Mann taucht auf, will mich verscheuchen. Seine Tochter drückt mir einen Wäschekorb in die Arme, flieht vor ihrem schreienden Baby und nimmt mich mit nach draußen in den Park. Sie führt mich zu einer Ansammlung von Villen und Palästen aus Stahl und Glas. Die meisten gehören ihrer Familie. Niemand ist zu Hause. Die Mittagshitze drückt, wir warten im Schatten eines Schirms.
Du hast gefragt, ob ich für dich mitträumen kann, schon stehen und liegen wir falsch im Leben halbschlafender Gestalten im Frack, die kaum vorankommen, bis sie wieder eingeschlafen sind. Ihr wacher Bruder scheucht sie mit Vertrag ins Rampenlicht. Wer wankt oder strauchelt, dem schließt er den Mund mit Reißverschluss. Rußverschmierte Köpfe mit verglühenden Augen, die zu viel gesehen und verstanden haben. Es wird eng und enger. Ich erwache in orange, eingepfercht zwischen Drehsesseln mit langbeinigen Frauen, deren Finger im Gesicht und überall diesen Film wohl so plastisch wirken ließen wie nie.
Geträumt von einem Spaziergang auf unserer neuen Straße, die uns an meine alte Straßenecke in Brooklyn und weiter nach Zürich führt. Clara stolpert voraus in einen Supermarkt, ich mit Kinderwagen hinterher. Mit jedem Schritt wird sie blasser, sie sackt mir in die Arme. Ich schreie nach Hilfe und Clara ins Gesicht, wie lange sie nichts gegessen hat. Eine Verkäuferin verdreht die Augen. Sie streckt mir ein Tablett mit einem Cent entgegen und zischt: Verschwindet! Da erst sehe ich, was sie sieht – den überladenen Kinderwagen und wie unförmig und verdreckt mein grauer Mantel ist. Ich ziehe ihn aus, darunter trage ich ein schickes Kleid. Fieberhaft suche ich im ganzen Laden nach etwas Essbarem für Clara und verliere Zeit zwischen Regalen voller Putzmittel, Cola und Schokocremes. Mein Kind babbelt fröhlich vor sich hin und ruft plötzlich: Orangensaft! Sein erstes Wort.
Im Traum lade ich spontan in unsere neue Wohnung ein. Mir folgt ein vielsprachig quasselnder Pulk bis vor die Tür, zu der ich keinen Schlüssel finde. Ich stochere mit einer winzigen Glühbirne in einem Treppenloch, bis die Fenster im Haus leuchten. Alle Türen öffnen sich, nur unsere nicht. Die Leute schauen sich derweil bei den Nachbarn um: Bücherstapel mit Pflanzen, orientalische Vorhänge und weiche Teppiche, eine Spielhöhle voller Kuscheltiere, im Flur ein riesiger Zeichentisch, an dem gleich gebastelt wird. Vom Haus führen vertunnelte Hängebrücken über einen Graben in die Stadt. Schaukelnd sitzen wir den Einheimischen gegenüber und drücken lachend unsere Füße gegen ihre. Auf der Klippe sehen wir einen verfallenen Anbau, der doch mein Atelier werden könnte. Da fällt der vermisste Schlüsselbund aus meiner Tasche durch ein Gitter in den Graben und versinkt im Schlamm.
Im Traum habe ich raue Flechten an den Fußsohlen. Wenn ich sie abkratze, wachsen sie sofort nach. Unterwegs auf superschnellen Rädern machen wir halt bei einem Kleiderladen, der durch eine Luke nach unten führt in ein Labyrinth aus schmalen Gängen, Treppen und Rutschen. Unser Kind klettert und freut sich über die vielen Spiegel, in denen sein Kopf viel zu groß und uralt aussieht. Panisch suche ich dich, renne entgegen der Laufrichtung der Pfeile, vorbei an Wachposten mit Trillerpfeife, verschanzt in kleinen Buden. Ich finde dich im schummrigen Schankraum, wo du ein rosa Getränk probierst. Du redest beruhigend auf mich ein, aber ich sehe deinen besorgten Blick für den kleinen Helmut Kohl auf meinem Arm.
Im Traum schaue ich auf die Uhr und mir fällt ein, dass genau jetzt unser Flug nach London startet. Ich suche unsere Flugtickets, die noch unausgedruckt im Datenmeer dümpeln. Wir sitzen am Rand eines blau leuchtenden Schwimmbeckens. Drei winzige Wasserwesen sollen uns eine Abkürzung zeigen, nur die eine mit Brille und blauer Dauerwelle schmollt und taucht ab. Sie sortiert ihre Handtasche und lässt sich nur mit bunten Sammelkarten überreden, uns zu begleiten. Auf dem Weg sehen wir unsere Freunde vor und hinter einem Schaufenster sitzen. Da will ich bleiben und doch nicht mehr weg.