Christina Schmid
Anfänge und Enden

Ruhiggestellt

Mittagsschlaf in der Sonne auf dem Bett. Alles ruhig in mir, jetzt auch die Haut. Nur langsam machen mich diese Tabletten, von denen schon eine halbe genügt, um mich in einen Dämmer zu versetzen. Es duftet nach gekochter Orange, die du zum Kuchen machst. Du bist wieder da, nach Tagen im Tunnel aus Bildern von Brücken mit Bäumen, zwar hier, doch neben mir. Du schlägst Eier auf den Metallrand der Schüssel, es klirrt und knackt sechsmal. Vom Bett aus schaue ich dir zu.

Die Zeit hat keine Bedeutung mehr. Wie viele Tage sind wir schon hier? Gestern war ich draußen, der Wocheneinkauf, danach war ich erschöpft wie sonst nach einer Reise. Wie anstrengend war unser Leben zuvor. Wie lässt sich ein Weniger leben, weniger Kommunikation, weniger Termine oder Rennerei? Im Sommer wäre es wieder soweit: Eineinhalb Jahre, länger hält doch keiner meiner Büroversuche.

Gartenhaus

Im Traum bin ich verliebt, er ist toll, wir knutschen auf der Straße, im Schlepptau zwei kichernde Mädchen, seine Schwestern oder die Nachbarskinder? Wir nähern uns der Straße meiner Kindheit, die Häuser haben Augen, also nehmen wir die Treppe – ein Umweg den ich früher schon gegangen bin, wenn mir der normale Weg zu langweilig war. Wir entdecken drei identische Gartenhäuser, die Tür zum zweiten ist offen. Wir schlüpfen hinein und fallen übereinander her. Als er mich küsst und auszieht habe ich keine Zweifel mehr: Er muss es sein! Im Kopf stricke ich an einer Erklärung für die Familie, gleich ist mein Geburtstagsfest, alle kommen wegen mir und ich bin nicht da. Ich versuche die Uhr zu lesen, muss sie dreimal drehen, bis ich verstehe: eine Viertelstunde noch. Da kommt jemand, zwei Kinder mit ihrer Mutter. Wir verstecken unsere Nacktheit hinter dem Tischtuch und beteuern, dass wir gerade gehen wollten.

Lichtschleuse

Im Traum ein Fest, zu dem ich alle eingeladen habe. Ich verspreche ein veganes Buffet und dass ich Joghurt besorge, laktosefrei. Dann vergesse ich es doch und ernte einen vorwurfsvollen Blick von Vera, die ich nicht kenne. Aus Frust schlägt sie sich den Teller voll, noch bevor die Feier beginnt. Sabrina sortiert sich noch und schaut sich um: Wir stehen in einem langen Gang voller Licht und Menschen, der die Kirche mit dem Fest verbindet. Alles leuchtet, wir sind geblendet und werden einfach weitergeschoben ins Sonnenlicht.

Modelleisenbahn

Traum von einem Ausflug mit unseren Familien in ein Einkaufszentrum. Papa muss sich erst mal ausruhen und bleibt zum Mittagsschlaf im Auto. Die anderen gehen schon mal vor, Toiletten suchen und etwas essen – es gibt nur japanisch. Im Keller finden wir eine riesige Modelleisenbahn, die extra zu deinem Geburtstag aufgebaut wurde. In der Miniatur-Landschaft sind kleine Kameras installiert, sie übertragen die Zugfahrt für die Gäste auf die große Leinwand. Sie fährt über einen beigebraunen Teppich, den kenne ich noch aus meiner Kindheit. Du baust alle Gleise ab und draußen auf dem Parkplatz wieder auf, nur fehlen dir allerlei Weichen, deine Route ist zu komplex. Du bist so vertieft in das Verlegen der Gleise, dass du deine Gäste vergisst. Deine Familie kennt das schon und beschäftigt sich selbst, meine muss ich erst noch wiederfinden im Labyrinth der Gänge.

Barfuß

Statt in Frankreich in der Ruhe rings ums Schloss liege ich im halbrunden Park vor unserer Tür, umkurvt von Autos, die gerade sicherer sind als öffentliche Verkehrsmittel. Mittagsmüde liege ich im Gras und schaue zu den letzten nackten Ästen vor Blau. Kein Gedanke folgt dem vorherigen, jeder strebt in eine andere Richtung, wie diese Zweige über mir. Meine Haut kribbelt wie jeden April. Besser gleich wieder rein in die pollenfreie Zone, doch kurz Abstand tut gut. Die letzten Tage mochte ich dich nicht. Auch von der Begeisterung für meine Muse ist nicht mehr viel zu spüren, seit wir jeden Abend telefonieren. Inspiriert hat mich wohl doch das Zappeln, das Warten auf seine seltenen und dadurch kostbaren Zeichen.

Jede Bank im Park ist besetzt von ein oder zwei Personen. Ein Vater rennt mit seiner Tochter barfuß durchs Gras. Wie lange ist es her, seit ich barfuß draußen war? Einmal im Winter beim Spaziergang mit dir, ich wollte was spüren. Spitze Steine und kalter Matsch zwischen den Zehen.

Zwei junge Mamas mit Picknickdecke lassen sich neben mir nieder. Das Baby trägt einen riesigen Hut mit Blümchen, darunter runde Backen. Es will aufstehen, braucht eine Hand, dann steht’s und wackelt mit dem gut gepolsterten Po. Samt Decke wird es über die Wiese gezogen, der Sonne hinterher. Krabbelspaziergang durch Gänseblümchen und Löwenzahn Richtung lila Blütenteppich.

Eine Haarsträhne im Wind, ihr Schatten in meinem Buch, die Strähne schreibt mit, der Wind will mir was sagen. Keine zweihundert Meter von deinem Homeoffice entfernt, da liebe ich dich wieder sehr. Du nimmst es leicht, alles. Du vertraust, dem Leben und uns.

Unwetter

Im Traum ein Unwetter mit überschwemmten Häusern. Christian ruft an und sagt, sein Haus treibt davon. Damit sind auch meine Bücher futsch, die ich in seinem Keller gelagert habe. Eine Welle hat gereicht, um alle Kartons durchzuweichen, die Farben der Bücher verschwimmen. Mama sagt, das wars dann wohl mit deinem Verlag. Sarah fragt, ob wir noch zum Konzert wollen. Wundert uns eh, dass das stattfinden darf. Eine Ausnahme, danach wieder Quarantäne. Nur blöd für Christian, sein Haus ist ja weg.

Spiegelverkehrt

Im Traum sitze ich mit Aaron auf seinem Bett, wir schauen einen Film, der genau zu meiner Stimmung passt. Er hat die Wohnung aufgeräumt, im Flur hängt eine Fotografie vom Flur in spiegelverkehrt – diese Raumaufteilung wäre besser. Er hat ein Faltblatt über mich gestaltet mit Fotos, auf denen vor allem meine Brille zu sehen ist. Wäre ich Optikerin, könnte das so passen. Meine Schwester soll unbedingt meine Foccacia probieren, auch wenn sie nicht mehr frisch ist und fast zu hart zum Kauen. Sie beißt hinein und nickt tapfer.

Bandprobe

Im Traum eine Probe mit meiner Band, die zum Wohnzimmerkonzert wird. Ein Gast steht auf und unterbricht uns, um zu sagen, er muss jetzt los. Also hören wir auf und die Tapete wird rosa mit weißen Punkten und vielen Rissen und Bauschäden in der Wand. In der Mitte meines Schlafzimmers hängt eine lange Kleiderstange, vor lauter Kleidern geht die Tür kaum auf. Ständig kommen Leute rein, Bikinimädchen. Marion nimmt mich mit auf ihrem Fahrrad, das uns ohne Treten den steilsten Berg hinaufbringt. Heute beide gestreift, sie hellblau, ich gelb. Oben wollen wir zelten und lernen zwei Jungs kennen, mit denen wir die Nacht verbringen, am Lagerfeuer und später im Zelt – erst da erkenne ich dich, wie schön, so vertraut! Beim Aufwachen eine Melodie im Kopf, die Veronika mit mir geübt hat für ein Quartett. Ob ich das kann, so allein mit den anderen Stimmen?

Fremd

Mein Mann hat sich den Bart abrasiert, jetzt sieht er aus wie auf den Fotos mit achtzehn. Ich kenne ihn nicht mehr und küsse einen Fremden.

Abgesperrt

In der Mittagspause wollen wir zu den Tischtennisplatten im Park, doch die sind mit rotweißem Band abgesperrt – dabei wäre der empfohlene Mindestabstand hier nun wirklich gegeben. Die Polizei patrouilliert und hebt bedauernd die Hände, gestern mussten sie sogar ein Paar vom Basketballkorb vertreiben. Zurück in den Nachrichten scheinen mir gesperrte Sportflächen und Spielplätze das kleinste Problem, die Lage in den Krankenhäusern New Yorks liest sich verheerend. Andrea schreibt aus der Geister-Stadt, die nur noch als Hülle besteht: Sie müssen jetzt innerhalb von sieben Tagen ihren Umzug organisieren, es gibt fast keine Flüge mehr zurück nach Deutschland. Über meine Träume muss sie schmunzeln. Auch so träumt sie sehr häufig von Verfolgungsjagden, Terroranschlägen, Zombies und Co, nun mischt sich das mit Naturkatastrophen und humanen Experimenten. Wo ich gedanklich schon in New York bin, schreibe ich Pete, es geht ihm gut, er ist zu Hause und wohnt noch immer in unserer Wohnung in Bushwick, in der er für immer bleiben wird – oder bis der Landlord das Haus verkauft. Er hat jetzt eine Katze namens Ivan und ein Programm für Chrome geschrieben, das ›Coronavirus‹ durch ›Boogaloo Flu‹ ersetzt.

Gänseblümchen

Gänseblümchen

Wüstenfahrrad

Im Traum gehe ich zu einer Hütte am Rande der Wüste, ich war lange nicht da und hatte vergessen, wie einsam sie liegt. Um die Angst zu vertreiben, singe ich laut und tanze im Garten, der fast vertrocknet ist. Abends entdecke ich zwischen den Kissen ein schlafendes Mädchen. Erst erschrecke ich mich und renne raus, nur wohin? Über mir die Nacht voller Sterne, ringsum Geräusche, ein Rascheln und Knacken im Gehölz. Lieber wieder rein, wo das Mädchen aufwacht und mich beim Kochen unterhält. Später nehme ich mir ein Fahrrad und stelle es zwischen viele andere, wo ich es später nicht mehr finde. Dann nehme ich ein anderes und radle weiter, das wiederholt sich von Halt zu Halt. Das letzte Fahrrad ist ganz hell, fast durchsichtig, selbst die Reifen. Es wird auffallen, wenn das fehlt hier im Dorf.

Pizzaofen

Im Traum ein Planspiel in einem alten Hotel, wir sollen ein Logo gestalten für die ganze Aktion. Laurenz kontrolliert uns, Zimmer für Zimmer, die haben doppelte Türen. Eine öffnet nach außen, die andere nach innen, beide sind mit verschiedenen Schlüsseln zu öffnen, was mir schon am zweiten Tag zu blöd wird, ich lasse sie nur angelehnt, trotz Wertsachen und Computer im Schrank. Ich wimmle Laurenz ab, um Clemens zu lauschen, der mir von seinen vier Kindern erzählt, jedes von einer anderen Frau, das wusste ich gar nicht. Die Anderen im Zimmer bitten um Ruhe, wenigstens an diesem Ort, also nehme ich den Besuch mit ins Bad. Ein weißhaariger Mann mit Hosenträgern überm roten Pullover legt sich neben mich in die Badewanne. Ich bin auch angezogen, doch mir ist kalt, das warme Wasser will nicht steigen, weil ständig der Stöpsel umkippt. Am Wannenrand versammeln sich immer noch mehr Leute, auch Philipp, der nicht weg will aus Berlin, aber keiner darf mehr bleiben, wir müssen weg. Wir finden eine Mitfahrgelegenheit in Laurenz’ Auto, mit Pizzaofen statt Handschuhfach. Die Pizza belegen wir immer noch dicker, aber sie wird nicht reichen für uns drei. Wir halten bei einem Laden, dort wird mir ein Teller Pasta mit Pilzen aufgetürmt. Als ich bezahle (Vorsicht: Handkontakt!), ist der Teller verschwunden, die Pasta aus und nur noch Gemüse zu haben, kalt. Die anderen warten ungeduldig im Auto, das mitten im Laden parkt. Die Verkäuferin zuckt mit den Schultern und will alles behalten für morgen, es ist ja auch schon nach acht.

Kaleidoskop

Die Tage verschwimmen, alle sind gleich. Brauchen wir Höhepunkte, um die Wochen voneinander zu unterscheiden? Jeden Abend um 20:15 Uhr nehme ich nun eine Serie auf: Andreas, Andrej, Andruschka. Ein Mensch oder drei und ich im Kaleidoskop, in dem wir uns drehen und gegenseitig spiegeln. Ein Mosaik aus Anekdoten, Schnipseln und Fragmenten. Je mehr ich höre, desto weniger sehe ich, wohin. Zerreden wir’s? Und wie fülle ich die Lücken?

Was das kostet

Es geht nicht ums Geld, es geht um Leben und Zeit.

Lebendig

So lebendig sind wir nie wieder: Uns verdoppeln, das tun wir nie mehr.

Wellen

Du bist so sanft, so ruhig. Wird dir mein Schreiben jemals gerecht? Wir versuchen’s, ziellos, ein Experiment. Gespräche, die ich aufnehme, um deine Sprache einzufangen – sie stockt. Ich darf den Wellen nicht zuschauen.

Schuhladen

Im Traum jobbe ich in einem Schuhladen, nur dass niemand mehr Schuhe braucht in diesen Zeiten, außer Kinder, die zu schnell wachsen. Um den Laden zu unterstützen, probiert sich eine Stammkundin durchs Sortiment. Ein Mann liefert Kartons und bietet mir an, den Laden zu saugen, zwölf Euro bekommt er dafür, die Münze ist riesig, fast handtellergroß. Mangels Kundschaft hat mir noch niemand gezeigt, wie das alles hier geht. Ich lege mich zwischen den Regalen schlafen. Ein Regal weiter liegt Andreas, erst mit Abstand, doch uns beiden ist kalt, also wärmen wir uns gegenseitig, bis wir eingeschlafen sind. Ich träume von einer Wanderung mit Rast an einem längs halbierten Baumstamm als Tisch, auf den Holzwürfeln drumherum sitzt meine Klasse und neben mir Heike, sie spricht über mich hinweg.

Ampel

Ich schaue dem Park vor unserem Fenster beim Grünwerden zu, der höchste Baum braucht am längsten. Unten mischen sich gelbgrüne Blättchen ins Braun, an das wir uns schon gewöhnt hatten. Auch ans Drinsein haben wir uns gewöhnt, da bleiben wir trotz Sonnenschein. Warnt mich meine Trägheit vor dem Pollensturm da draußen? Unsichtbar wie der Virus, nur schneller spürbar, quasi sofort. Eine Ampel, meine Haut.

Erfinden

Vielleicht doch ein Buch über einen Protagonisten, der keine Lust hat und keine Zeit. Das Warten auf ein Zeichen, ein Stichwort, eine Geschichte. Also ein Buch über die Autorin. Du traust mir das Erfinden durchaus zu, in den Träumen tue ich es ja auch.

Schwerelos

Im Traum ein Tanzworkshop, wir sitzen im Kreis auf dem blassgrünen Sporthallenboden. Die erste Übung ist leicht: Auf Knien gleiten wir ruhig durch den Raum und weichen uns gegenseitig aus, sehr japanisch. Dann finden sich immer zwei Frauen zusammen, als Rampe für einen akrobatischen Sprung der Jungs. Wir fragen den Kleinsten, ob er es mit uns versuchen mag – lieber nicht. Wieder im Kreis wollen zwei Frauen in vielschichtig schimmernden Kleidern nun endlich zum Eigentlichen kommen: zum Schweben. Wir schauen zu, sie konzentrieren sich, Ganz langsam heben sie ab und immer schneller steigen sie nach oben, erst sitzend, dann schwerelos tanzend in der Luft, sie schlagen Purzelbäume und Räder, ihre Kleider wirbeln in rotgrün und lilablau. Den schwebenden Schneidersitz erkenne ich wieder vom Flyer – also kein Photoshop, sondern Magie? Nein, Training, sagt die Kursleiterin. Wenn ich nur oft genug meditiere, kann ich das bald auch.

Geschenkkorb

Im Traum sitze ich mit Mama im Naturpark-Express, wir plündern einen Geschenkkorb, denn die Hochzeit ist ja abgesagt. Sie versucht mir zu erklären, wer genau heiraten wollte, ich kenne sie nicht. Wir besuchen die Eltern der Braut, die Abstand halten: Wir stehen in ihrem Wohnzimmer, sie draußen auf der Terrasse. Nervöses Lachen, bis wir wieder gehen. Der Geschenkkorb wird zum Festmahl in der Wartehalle am Bahnhof, vor lauter Köstlichkeiten vergesse ich den Zug, der ohne mich abfährt.

Ringelnatz

Sei bloß kein Ringelnatz! Sonst wirst du zum Lesezeichen.

Ausgeladen

Du, meine liebe Muse, hast mich für heute ausgeladen. Dieser Virus macht dich fertig, dein Labor hält dich fest und weil keiner mehr da ist, musst du jetzt alles selber machen. Chemikalien bestellen zum Beispiel und die Kühlkammer desinfizieren, bis du high bist. Du hast mich nicht nur ausgeladen, ich habe dir auch einen Gegenvorschlag gemacht: Virtuell treffen und gemeinsam in die Oper. Andrej lässt anfragen: Was ziehen wir an? Nichts, entgegnet mein Kopf und ich schreibe: Das rote Kleid. Wonach ist Andrej? Drei vor sieben schickst du mir ein Bild aus dem Labor – also im weißen Kittel in die Oper? Die ist jetzt offensichtlich abgesagt.

Platz auf der Welt

Fließender Übergang vom Abendbrot zur Elektroparty, wir löschen das Licht und tanzen nackt, wirklich zum ersten Mal? Noch so viele Dinge, die wir zum ersten Mal tun können. Wer braucht schon Clubs und Festivals – uns reicht dieser Platz auf der Welt, sechsundfünfzig Quadratmeter Freiheit.

Von oben

Nach fünf Jahren im täglichen Einsatz ist der gelbe Kuli leergeschrieben. Seine letzten blassen Worte: Endlich ein von oben …

Insel

Darf ich glücklich sein, in diesen Zeiten? Ich bin da, wo ich immer hin will, bei mir, bei uns. Von hier aus ist alles möglich, so ohne Spiegel. Dir muss ich nichts beweisen. Ich darf komisch tanzen, falsch singen, mich im Ton vergreifen, mich gehen lassen wie der Hefeteig in unserem Ofen, tagelang tun was mir gefällt, ich sein. Danke für dich auf unserer einsamen Insel.